Das aktuelle und finale YouGov Schweiz Stimmungsbarometer zu den eidgenössischen Abstimmungen am 8. März - Zustimmung zu SRG-Initiative und Individualbesteuerung geht zurück, Gegenentwurf überholt Bargeld-Initiative, Erfolgschancen für Klimafonds-Initiative weiter gesunken

YouGov Schweiz präsentiert die Ergebnisse der zweiten und letzten Umfrage zu den bevorstehenden Abstimmungen. Dafür wurden im Zeitraum vom 9. bis 23. Februar 3’308 Personen aus dem Online-Panel von YouGov Schweiz befragt. Die Momentaufnahme zeigt, wie die Vorlagen aktuell von der Bevölkerung bewertet werden. Das erste Stimmungsbarometer wurde zwischen dem 13. und 26. Januar erhoben.

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Ausführliche Ergebnisse

Mit einem Bundesgesetz, drei Initiativen, einem Gegenentwurf und einer Stichfrage stimmen die Schweizerinnen und Schweizer am 8. März über sehr unterschiedliche Themen ab. Ziemlich eindeutig ist jedoch, welche Vorlagen für die Stimmbevölkerung dabei im Vordergrund stehen: Im Vergleich zum Januar haben die beiden Spitzenplätze getauscht. Aktuell wird die SRG-Initiative von 69 Prozent als wichtig wahrgenommen und liegt damit an erster Stelle, dicht gefolgt von der Abstimmung über das Bundesgesetz über die Individualbesteuerung, die 68 Prozent wichtig finden. Die Klimafonds-Initiative (44 Prozent), die Bargeld-Initiative (42 Prozent) sowie der direkte Gegenentwurf zur Bargeld-Initiative (36 Prozent) werden jeweils von weniger als der Hälfte der Stimmberechtigten als wichtig eingeschätzt.

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Grundsätzlich spiegelt diese Rangierung auch die Mediale Aufmerksamkeit der Initiativen wider. Während jedoch die Bevölkerung die SRG-Initiative und Individualbesteuerung als ähnlich wichtig einstufen, wird medial fast doppelt so häufig über die SRG-Initiative berichtet wie über die Individualbesteuerung (vgl. Abstimmungsmonitor des fög [Forschungszentrum Öffentlichkeit und Gesellschaft an der Universität Zürich]). Was die Komplexität der Themen betrifft, liegt hingegen die Abstimmung über die Individualbesteuerung mit Abstand vorne in der Wahrnehmung der Stimmbevölkerung. 48 Prozent bewerten sie als komplex bis sehr komplex. Für die SRG-Initiative liegt dieser Anteil bei lediglich 15 Prozent.

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SRG-Initiative: Gegenkampagne aktuell mit Oberwasser

Der Rückgang der Zustimmung zur SRG-Initiative lässt sich über die meisten gesellschaftlichen Gruppen hinweg beobachten, was darauf schliessen lässt, dass die Gegenkampagne bisher eine breite Wirkung zeigt, während sich die Initiative aktuell schwertut, ausserhalb ihrer direkten Anhängerschaft Stimmbürgerinnen und Stimmbürger zu überzeugen. Insbesondere in der Altersgruppe der 30- bis 44-Jährigen ist der Ja-Anteil von 54 Prozent im Januar auf aktuell 42 Prozent gefallen. Unterteilt nach Parteienpräferenz ist das Gesamtbild ähnlich zu dem vom Januar: Am tiefsten ist die Zustimmung zur SRG-Initiative im linken Lager, während die SVP-Anhängerinnen und Anhänger die einzige Gruppe bilden, die mehrheitlich für die Initiative stimmen würde. In den Anhängerschaften aller anderer grosser Parteien käme die Initiative aktuell auf jeweils weniger als 30 Prozent der Stimmen. Interessanterweise ist jedoch unter den Wählerinnen und Wählern der Grünen die Zustimmung von 16 Prozent im Januar auf nun 20 Prozent gestiegen. Gleichzeitig liegt der Nein-Anteil innerhalb der SVP-Anhängerschaft nun bei 35 Prozent gegenüber 29 Prozent vom Januar.

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Auch auf der Schweizer Landkarte machen sich die sinkenden Zustimmungswerte für die SRG-Initiative bemerkbar. Bereits im Januar lag in einigen Kantonen die Zustimmung eindeutig unter 50 Prozent. Nun ist dies in 23 von 26 Kantonen der Fall. In drei Kantonen bleibt das Ergebnis offen, während momentan in keinem Kanton eine eindeutige Mehrheit für die SRG-Initiative zu erwarten wäre.

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Individualbesteuerung: Zustimmung seit Januar stark zurückgegangen

Hinsichtlich des Bundesgesetzes über die Individualbesteuerung ist ebenfalls ein Rückgang der Zustimmung in der gesamten Stimmbevölkerung zu beobachten. Während sich im Januar die Ja-Anteile noch zu einem gewissen Grad zwischen Altersgruppen unterschieden, haben sich diese nun stark angeglichen – unter den Jüngeren ist jedoch die Unentschlossenheit deutlich höher. Über die Parteienlandschaft hinweg betrachtet ist der Zuspruch weiterhin bei den Anhängerinnen und Anhängern von den Grünen, der GLP und der SP am höchsten. Allerdings ist auch in diesen Gruppen die Zustimmung im Vergleich zum Januar gesunken, insbesondere innerhalb der SP-Wählerschaft von 72 auf aktuell 60 Prozent. Noch stärkere Rückgänge der Ja-Anteile sind in den Anhängerschaften von Mitte (−16 Prozentpunkte) und SVP (−14 Prozentpunkte) zu verzeichnen, deren Parteien beide Nein-Parolen beschlossen haben. Doch auch aus der FDP-Anhängerschaft wären im Moment nur noch 49 Prozent Ja-Stimmen zu erwarten (62 Prozent im Januar), wenngleich die Partei eine Ja-Parole zur Abstimmung über die Individualbesteuerung beschlossen hat.

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Durch die sinkende Zustimmung ergibt sich ein völlig neues Bild über die einzelnen Kantone hinweg. Während im Januar noch in sämtlichen Kantonen die Zustimmung zur Individualbesteuerung eindeutig über 50 Prozent lag, liegen nun die geschätzten kantonalen Ergebnisse der aktuellen Abstimmungsabsicht in den meisten Fällen so nah an der 50 Prozent Marke, dass keine eindeutige Tendenz erkennbar ist. In 9 von 26 Kantonen der Zentral- und Ostschweiz liegt der Ja-Anteil bereits eindeutig tiefer als 50 Prozent.

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Klimafonds und Bargeld: Initiativen verlieren an Rückhalt

Die Klimafonds-Initiative bekommt zwar weiterhin den grössten Zuspruch aus der Grünen-Anhängerschaft, doch auch dieser ist von den aussergewöhnlich hohen 95 Prozent vom Januar auf aktuell 72 Prozent gesunken. Insgesamt unverändert bleibt daher die breite Ablehnung der Initiative, die sich über alle Kantone hinweg beobachten lässt.

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Bezüglich der Bargeld-Initiative und dem Gegenentwurf des Bundesrats sind die Veränderungen weniger parteiideologisch geprägt. Stattdessen scheint die Meinungsbildung insgesamt etwas weiter fortgeschritten. Viele Stimmberechtigte, die sich im Januar noch nicht festlegen konnten oder wollten, würden nun eher gegen die Initiative und für den Gegenentwurf stimmen. Auch der Blick in die Kantone zeigt, dass für den Gegenentwurf im Moment in allen Landesteilen mit Zustimmung gerechnet werden kann.

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Jenseits der Prozentwerte: das Warum hinter den Abstimmungsabsichten

Ein umfassendes Stimmungsbild sollte nicht nur Auskunft darüber geben, wie viele Stimmbürgerinnen und Stimmbürger aktuell für oder gegen eine Initiative stimmen würden, sondern auch warum. Um die Gründe hinter den Abstimmungsabsichten zu verstehen, wurden die Teilnehmenden der Umfrage daher gebeten, ihre Abstimmungsabsicht in einer offenen Antwort zu begründen. Diese Texte haben wir mittels Natural Language Processing (NLP) ausgewertet. Mit der Methode können Themenfelder identifiziert, ihre Nennhäufigkeit erfasst und ihr Einfluss auf Zustimmung bzw. Ablehnung quantifiziert werden. So ergeben sich aus freien Antworten strukturierte Einsichten über Motive und Prioritäten – inklusive seltener, aber besonders wirkungsvoller Argumente.

Die Analyse der offenen Antworten zur SRG-Initiative zeigt, dass Ablehnungsgründe deutlich häufiger und einflussreicher sind als Zustimmungsargumente, wodurch sich eine strukturelle Nein-Dynamik ergibt. Zentral für die Ablehnung sind vor allem die Themen «Wichtigkeit für die Schweiz», «verlässliche Informationen», «öffentliche Dienstleistung» und «Wichtigkeit für die Demokratie», die emotional und gesellschaftlich stark verankert sind und massgeblich zur Abstimmungsentscheidung beitragen. Besonders für Wählerinnen und Wählern von Parteien, welche zur Ablehnung der Initiative aufrufen, spielt das Thema «Wichtigkeit für die Demokratie» eine gewichtige Rolle. Aber auch im Lager der Befürwortenden der SRG-Initiative wird das Argument für die Annahme der Initiative ausgelegt. Primär entsteht Zustimmung dort jedoch über rationale Effizienzargumente wie «Anpassung an neue Realitäten» oder «finanzielle Eigenständigkeit der SRG». Diese Themen werden insgesamt jedoch seltener genannt und wirken daher weniger mobilisierend. Die Argumentation gegen die Initiative zeigt auch deutlich, dass Begriffe wie «Journalismus», «Neutralität», «öffentliche Leistungen» und «demokratische Bedeutung» stark assoziiert sind und hier der Fokus auf gesellschaftlichem Nutzen statt auf Kostenfragen liegt. Insgesamt deutet das Zusammenspiel aus Themenhäufigkeit und Einfluss darauf hin, dass die Abstimmung eher durch schutzorientierte Argumente zugunsten der SRG geprägt wird, was im bisherigen Verlauf des Diskurses dazu führt, dass die Wahrscheinlichkeit der Annahme der Initiative sinkt.

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In Bezug auf das Gesetz zur Individualbesteuerung zeigt sich eine inhaltlich komplexe und stark argumentationsgetriebene Debatte, in der Zustimmung zwar überwiegt, die Ablehnungsgründe jedoch vielfältiger und detaillierter formuliert sind. Zustimmung entsteht primär aus dem übergeordneten Thema der «Anpassung an Zeit und gesellschaftliche Realität», das einen relevanten aber relativ abstrakten Einfluss auf die Abstimmungsentscheidung hat. Das Thema bündelt Argumentationen rund um die Gleichstellung von Gleichverdienern: in der heutigen Zeit arbeiten meistens beide Ehepartner und eine individuelle Besteuerung auf Basis des eignen Einkommens sei ein logischer und gerechter Schritt. Die Ablehnung speist sich dagegen aus konkreten praktischen Sorgen wie vor bürokratischem Mehraufwand, höherer Komplexität der Steuererklärung, oder möglichen Steuerausfällen sowie aus wahrgenommenen Gerechtigkeitsfragen, was sich auch in der breiten Themenstreuung im Portfolio zeigt. Die Argumentation ist stark entlang administrativer, finanzieller und familienpolitischer Argumentationslinien verzweigt und enthält viele erklärende bzw. abwägende Formulierungen statt emotionaler Schlagworte.

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Was bedeutet das für den 8. März?

Das aktuelle YouGov‑Stimmungsbarometer zeigt, dass die Klimafonds‑Initiative derzeit kaum Chancen auf eine Annahme hat. Beim Thema Bargeld hat der Gegenentwurf deutlich bessere Aussichten angenommen zu werden als die Initiative. Auch die SRG‑Initiative würde nach aktuellem Stand abgelehnt. Umkämpft und noch mit offenem Ausgang präsentiert sich hingegen das Bundesgesetz über die Individualbesteuerung, das seit Januar spürbar an Boden verloren hat. Für den 8. März wird somit entscheidend sein, welchem Lager es gelingt, auf den letzten Metern die wirkungsvollere Mobilisierung und Überzeugungsarbeit zu leisten.

Die gleichzeitige Abstimmung über mehrere Vorlagen dürfte den Mobilisierungseffekt zusätzlich verstärken und zu Wechselwirkungen zwischen den Vorlagen führen. Während die Debatte zur SRG‑Initiative stark emotional geprägt ist und mit gesellschaftlichen Werten verbunden wird, dominiert bei der Individualbesteuerung eine sachlich‑komplexe Argumentation rund um individuelle Kosten‑ und Nutzenaspekte. Gleichzeitig verlaufen in beiden Fällen die politischen Trennlinien ähnlich. Gelingt es beispielsweise der SVP, ihre Anhängerschaft in den letzten Tagen besonders stark zu mobilisieren, um die SRG‑Initiative zu unterstützen, dürfte dies die Erfolgsaussichten der Individualbesteuerung eher schmälern. Umgekehrt könnte eine starke Mobilisierung im linken Lager gegen die SRG‑Initiative die Chancen des Bundesgesetzes potenziell erhöhen bzw. den aktuellen Abwärtstrend im Ja-Anteil ausbremsen – insbesondere, weil der Zuspruch zur Individualbesteuerung bei den Wählerschaften von SP, Grünen und GLP noch vergleichsweise hoch ist.

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Methodische Erläuterungen

Die oben präsentierten Resultate basieren auf Umfragen, die die YouGov Schweiz AG (ehemals LINK Marketing Services AG) als Eigenstudien mittels Online-Interviews unter den Mitgliedern des unternehmenseigenen Schweizer YouGov Panels durchgeführt hat. Die Mitglieder des Panels sind aktiv rekrutiert und haben der Teilnahme an Online-Interviews zugestimmt. Für diese Befragungen wurden im Zeitraum 13. bis 26. Januar 2025 insgesamt 3’380 Personen und im Zeitraum 9. bis 23. Februar insgesamt 3'308 Personen in repräsentativen Stichproben, quotiert nach Alter, Geschlecht und Sprachregion, befragt. Die Stichproben bildet die Grundgesamtheit der stimmberechtigten Bevölkerung der Schweiz ab 18 Jahren hinsichtlich dieser Quotenmerkmale ab. Die präsentierten Werte der aktuellen Abstimmungsabsicht wurden mittels MRP-Modellierungen berechnet, alle anderen abgebildeten Daten sind gewichtete Werte. Die Gewichtung basiert auf den Variablen Alter, Geschlecht, Sprachregion, Erwerbstätigkeit und Haushaltsgrösse. Bei einer fünfprozentigen Irrtumswahrscheinlichkeit liegt der Stichprobenfehler bei ±1.69 Prozent für die erste Befragung und ±1.70 Prozent für die zweite Befragung.

MRP-Modellierung

Die Schätzung der Abstimmungsabsichten erfolgte mit einem sogenannten Mehrebenen-Regressionsmodell mit Poststratifikation (MRP). Dabei wird in einem statistischen Verfahren die Beziehung zwischen einer Vielzahl von Merkmalen potenzieller Abstimmungsteilnehmerinnen und -teilnehmer und ihrer Präferenzen – d.h., ob sie bei einem Abstimmungsthema (aktuell eher) mit ja oder nein abstimmen würden – geschätzt. Das Modell identifiziert so unterschiedliche Gruppen der Stimmbevölkerung, für die die Wahrscheinlichkeit, mit ja oder nein zu stimmen, berechnet wird. Als Gruppen berücksichtigen wir die verschiedensten Kombinationen aus Alter, Geschlecht, Bildungsabschluss, Parteipräferenz und Kanton.

Zunächst wird die Teilnahmewahrscheinlichkeit an den Referenden für alle kombinierten Gruppen geschätzt. Anschliessend folgt eine Schätzung des Abstimmungsverhaltens der Gruppen bei den Referenden. Für Gruppen, für die nur wenige Beobachtungen zur Verfügung stehen, kann die Mehrebenenregression die Schätzung durch die Daten von ähnlichen Gruppen verstärken. Die Vorhersage auf Gruppenebene wird mit Hilfe der bekannten Bevölkerungsanteile (Daten des BFS Schweiz) und der vorhergesagten Teilnahmewahrscheinlichkeit auf die Gesamtbevölkerung hochgerechnet.

Wie bei jeder Messung mit Befragungsdaten ist die MRP-Modellierung der Abstimmungsabsicht mit Unsicherheit behaftet. Daher geben wir für die Ja-Anteile jeder Abstimmung «Konfidenzintervalle» an, denn die Ja-Anteile sind schlussendlich ausschlaggebend, ob eine Vorlage angenommen oder abgelehnt wird. Das Konfidenzintervall soll mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent den wahren Anteil einschliessen. Einfach ausgedrückt – wenn auch in der Sprache der frequentistischen Statistik nicht ganz exakt – ist zu beachten, dass der wahre Wert mit grösserer Wahrscheinlichkeit näher in der Mitte des Intervalls liegt als an dessen Rändern.

Mithilfe unserer Datenmodellierung können wir auch auf kantonaler Ebene schätzen, wie die Abstimmungen aktuell ausgehen würden. Dabei werden kantonale Charakteristiken berücksichtigt, gleichzeitig jedoch die Gesamtheit der Befragungsdaten genutzt, um die momentanen Abstimmungsabsichten in allen Kantonen zu schätzen. So können wir auch für Kantone mit geringer Bevölkerungsgrösse Ergebnisse ausweisen. Wichtig ist dabei zu betonen, dass es sich um Schätzungen handelt. Das heisst, die Ergebnisse sollten nicht als exakte Prognose für jeden einzelnen Kanton missverstanden werden. Vielmehr erlauben sie, Muster zu untersuchen und aufzudecken, worin sich manche Kantone ähneln und andere unterscheiden. Wir differenzieren dabei zwischen Kantonen mit unsicherer Schätzbasis und Kantonen, bei denen die Schätzung zu keinem eindeutigen Ergebnis kommt. Ersteres bedeutet, dass aufgrund der verfügbaren Datenbasis und Modelperformanz für bestimmte Kantone die Schätzung mit besonderer Vorsicht zu geniessen ist. Zweiteres hingegen bedeutet, dass in einem Kanton das geschätzte Ergebnis nicht eindeutig über oder unter der 50%-Grenze für die Annahme einer Vorlage liegt.

Mit der MRP-Modellierung der Abstimmungsabsichten möchten wir einen Beitrag zur grösseren Vielfalt und Transparenz in der Meinungsforschung leisten. Neben den inhaltlichen Erkenntnissen, die unsere Analysen der Öffentlichkeit bieten, präsentieren wir einen neuen Vergleichswert, der es ermöglicht, verschiedene Umfrageansätze und deren Ergebnisse besser einzuordnen. Wir sind uns bewusst, dass MRP-Modelle bei der Analyse von Abstimmungsumfragen in der Schweiz einen relativ neuen methodischen Ansatz darstellen. Wir arbeiten stetig daran, unsere Methoden zu prüfen und zu verbessern. Als empirisch arbeitende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fühlen wir uns dazu verpflichtet, innovative Methoden einzusetzen und zu testen, um die Messung von politischen Präferenzen und politischer Stimmung zu verbessern und Ergebnisse zur Verfügung zu stellen, die zeigen, was die Welt denkt.

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Die Grafiken können hier kostenlos heruntergeladen werden.

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