Aktuelle YouGov-Daten (März 2026) zum Thema Frühjahrsputz und Reinigungsmittel
Laut einer aktuellen YouGov-Umfrage macht die Hälfte (50 Prozent) der deutschen Verbraucher in diesem Frühling einen Frühjahrsputz (15 Prozent haben dies zum Zeitpunkt der Befragung bereits getan, 35 Prozent planen damit). Millennials und Wohnungseigentümer sind besonders putzfreudig (55 und 54 Prozent). Auch größere Haushalte greifen öfter zu Staubwedel und Fenstersauger (59 Prozent der Dreipersonenhaushalte).
30 Prozent der Verbraucher planen in diesem Jahr keinen Frühjahrsputz; 18 Prozent machen nach eigenen Angaben nie einen Frühjahrsputz.
Nicht nur das Fensterputzen und Staubwischen gehören für die Mehrheit der Befragten fest zum Frühjahrsputz dazu (78 Prozent und 62 Prozent): Auch das Ausmisten, Aussortieren oder Aufräumen (61 Prozent), Böden wischen (60 Prozent) und den Garten, den Balkon oder die Terrasse für die Saison vorbereiten (57 Prozent) sind typische Reinigungsarbeiten im Frühling.
Seltener in Angriff genommen werden Keller, Garage oder Dachboden (29 Prozent) sowie Teppichreinigungen (24 Prozent).
Jeder Vierte legt sich für den Frühjahrsputz neue Reinigungsmittel oder -geräte zu
Mehr als ein Drittel (36 Prozent) der Befragten kauft speziell für ihren diesjährigen Frühjahrsputz neue Reinigungsmittel – eine Minderheit nutzt ausschließlich Hausmittel (2 Prozent).
Rund zwei von zehn Frühjahrsputzende (22 Prozent) kaufen sogar neue Reinigungsgeräte (wie Nass-/Trockensauger, Textil- oder Hochdruckreiniger) – 2 Prozent leihen sich die benötigten Geräte für ihren Frühjahrsputz.
Damit legt sich insgesamt jeder Vierte für den diesjährigen Frühjahrsputz neue Reinigungsmittel oder -geräte zu. Neue Anschaffungen werden insbesondere im Zusammenhang mit dem Teppichreinigen gemacht (44 und 28 Prozent).
Die Käufer designierter Frühjahrsputzmittel oder -geräte sind eher männlich (56 und 60 Prozent), wohnen städtisch (52 und 55 Prozent) und haben ein Nettohaushaltseinkommen im oberen Drittel (≥3000 Euro; 55 und 60 Prozent).
Wer kauft die teuersten Reinigungsmittel?
Daten des YouGov-Shopper-Haushaltspanels zeigen, dass Zweipersonenhaushalte im letzten Jahr (Februar 2025 – Januar 2026) in der Gesamtkategorie Reinigungsmittel am teuersten eingekauft haben: Der durchschnittlich ausgegebene Preis pro Packung lag im MAT Jan 2026 in Zweipersonenhaushalten bei 1,87 € und damit über dem Gesamtmarktniveau von 1,80 €.
Millennials kauften im letzten Jahr die teuersten Allzweckreiniger (2,07 € vs. 1,97 € Gesamt), Boomer die teuersten Bad-/Wannenreiniger (2,13 € vs. 2,08 € Gesamt). Bei Fenster- und Glasreinigern griffen Boomer und die Wiederaufbau-Generation zu den hochpreisigsten Produkten (jeweils 1,55 € vs. 1,49 € Gesamt).
Methode:
Die Ergebnisse basieren auf YouGov Surveys und Daten des YouGov Shopper-Haushaltspanels.
Die Daten der YouGov Surveys-Befragung basieren auf Online-Interviews mit Mitgliedern des YouGov-Panels, die der Teilnahme vorab zugestimmt haben. Für diese Befragung wurden im Zeitraum 20. bis 22.03.2026 insgesamt 2.029 Personen befragt. Die Erhebung wurde nach Alter, Geschlecht und Region quotiert und die Ergebnisse anschließend entsprechend gewichtet. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die Wohnbevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren.
Die Daten des YouGov Shopper-Haushaltspanels (DE YouGov FMCG CP+ 3.0) basieren auf registrierten Kaufakten der Panelteilnehmer in Deutschland. Ausgewertet wurde der Zeitraum Februar 2025 – Januar 2026 (MAT Jan 2026).
Definition der Generationen: Gen Z (1997 oder später), Millennials (1981-1996), Gen X (1965-1980), Boomer (1964-1946), Wiederaufbauer (vor 1945).
