Debatten über die Verlässlichkeit von Shopper-Panel-Daten drehen sich häufig um eine zentrale Frage: Warum weichen die Trends von den Ergebnissen des Handelspanels ab?
Der Report The Gap Opportunity geht dieser Frage mit einem robusten, datenbasierten Ansatz direkt nach. Anhand des deutschen FMCG-Markts quantifiziert YouGov Shopper das tatsächliche Ausmaß und die Struktur der Erfassungslücke zwischen Käufer- und Handelsmessung.
Die Ergebnisse zeigen, dass das YouGov Shopper Panel über 80 % des gesamten FMCG-Markts abdeckt. Der verbleibende Teil der Lücke ist dabei überwiegend auf spezifische, identifizierbare Segmente zurückzuführen – und nicht auf Messmängel. Nahezu die Hälfte dieser Lücke entfällt allein auf arbeitsplatzbezogene Einkäufe; weitere Faktoren wie Außer-Haus-Konsum, grenzüberschreitender Einkauf und Tourismus tragen jeweils auf unterschiedliche Weise dazu bei.
Entscheidend ist: Der Report beschränkt sich nicht auf eine statische Bestandsaufnahme. Er zeigt, wie sich diese Lücken im Zeitverlauf unterschiedlich entwickeln – und macht deutlich, warum Abweichungen in den ausgewiesenen Trends nicht nur zu erwarten, sondern auch erklärbar sind.
Neu für 2026 enthält der Report außerdem originäre Forschungsergebnisse zum B2B-FMCG-Kaufverhalten. Er liefert neue Erkenntnisse darüber, wie und wo arbeitsbezogene Einkäufe stattfinden – und welche Bedeutung sie für das Gesamtmarktverständnis haben.
Damit rückt der Report eine bislang kaum beachtete Käufergruppe in den Fokus: Menschen, die über den klassischen Haushaltseinkauf hinaus einkaufen. Ein besseres Verständnis davon, wer sie sind, was sie kaufen und wie sie sich verhalten, erschließt eine bedeutende, häufig übersehene Nachfragequelle im FMCG-Markt.
Dies ist kein marginaler Effekt – es handelt sich um eine milliardenschwere Chance, die bislang kaum wahrgenommen wurde.
Ob Sie Marktperformance interpretieren, Wachstumschancen identifizieren, interne Stakeholder abstimmen oder Datenquellen validieren – dieser Report liefert die Klarheit und die Belege, die Sie benötigen, um von der Debatte zur fundierten Entscheidungsfindung überzugehen.
