Das neue Arbeitgeber-Ranking 2026 von YouGov und dem SZ Institut der Süddeutschen Zeitung

Erstmalig zeichnet die internationale Data & Analytics Group YouGov in Zusammenarbeit mit dem SZ Institut der Süddeutschen Zeitung im Arbeitgeber-Ranking die Marken mit dem besten Arbeitgeber-Image aus.

Ranking-Sieger ist der deutsche Technologie-Konzern Bosch. Die Marke hat mit einem Score von 41,6 unter allen für Deutschland im YouGov BrandIndex getrackten Marken das beste Arbeitgeber-Image (Reputation).

Auf Rang 2 platziert sich der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung mit einem Score von 40,8. Rang 3 wird von dem deutschen Automobilkonzern Audi bekleidet (39,8).

Grundlage für das Ranking bilden bevölkerungsrepräsentative Daten des Markenmonitors YouGov BrandIndex. Betrachtet werden ausschließlich die Bewertungen der 18- bis 30‑Jährigen – jene Generation, die für Arbeitgeber eine besonders wichtige Zielgruppe darstellt.

Die Top 4 bis 10 des Arbeitgeber-Rankings 2026

Der deutsche Automobilbauer BMW landet direkt hinter Wettbewerber Audi auf Rang 4 im Ranking (39,3). Und auch Mercedes-Benz schafft es in die Top 5, mit einem Score von 39,2 auf Rang 5.

Auf Rang 6 landet der US-amerikanische Streamingdienst Netflix (39,0) und auf Rang 7 der deutsche Sportausstatter adidas (38,4). Das dänische Spielwarenunternehmen LEGO erreicht mit einem Score von 37,8 Rang 8 und US-Sportausstatter Nike mit 37,4 Rang 9. Der schwedische Einrichtungskonzern IKEA erklimmt den 10. Rang mit einem Score von 33,4.

Ranking wird von deutschen Automobilmarken sowie großen Marken dominiert

Die Top 10 werden von starken, global etablierten Marken geprägt. Besonders auffällig ist die Dominanz der deutschen Industrie mit Bosch, Audi, BMW und Mercedes-Benz.

Daneben finden sich globale Konsum- und Lifestyle-Marken wie adidas, Nike, LEGO und IKEA. Ergänzt wird das Feld durch Tech- und Entertainment-Größen wie Samsung und Netflix.

„Ein starkes Arbeitgeberimage ist ein zentraler Bestandteil erfolgreicher Markenführung. Der Arbeitsmarkt befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel: Globale Krisen, veränderte Kundenbedürfnisse, neue Absatzmärkte und falsche strategische Entscheidungen stellen viele Unternehmen vor Herausforderungen. Gleichzeitig verändern sich die Anforderungen an Arbeitgeber in rasantem Tempo und nahezu allen Bereichen. In dieser Dynamik entscheiden die richtigen Mitarbeiter über die Zukunft von Unternehmen und Marken – und genau dafür braucht es ein überzeugendes Arbeitgeberimage.“

Felix Leiendecker
Head of Data Products DACH bei YouGov

Das Ranking umfasst 34 Produkt-Kategorien – ein Auszeichnungs-Siegel ist über das SZ Institut der Süddeutschen Zeitung zu beziehen

Das Arbeitgeber-Ranking 2026 umfasst 34 Kategorien aus den Sektoren Banken & Versicherungen, FMCG, Einzelhandel, Mobilität, Tourismus & Freizeit, Elektronik & Streaming, Automotive und Dienstleister. Die Top 5 Marken eines Sektors können ein Kommunikations-Siegel über das SZ Institut der Süddeutschen Zeitung beziehen.

Über das Ranking:

Die Ergebnisse des Arbeitgeber-Rankings 2026 basieren auf mehr als 1.000.000 Online-Interviews, die YouGov im Zeitraum vom 01.02.2025 bis 31.01.2026 täglich für den YouGov BrandIndex repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren durchgeführt hat.

Insgesamt über 900 Marken (aufgeteilt in 34 Kategorien) konnten in diesem Zeitraum von Personen zwischen 18 und 30 Jahren täglich bewertet werden, pro Online-Interview waren es bis zu 30 bekannte Marken. Für dieses Ranking betrachten wir dabei lediglich diejenigen Marken, die gemäß der jungen Zielgruppe (18-30 Jahre) mindestens von 1.000 Personen im Auswertungszeitraum bewertet wurden, mindestens 200 Tage getrackt wurden und weiterhin im Tracking aktiv erhoben werden.

Das Arbeitgeberimage ist eine von insgesamt sechs Markenbewertungsdimensionen, die YouGov für den BrandIndex erhebt, um die Performance von Marken aus der Sicht von Verbrauchern zu tracken.

Die anderen fünf Bewertungsdimensionen sind: Allgemeiner Eindruck, Qualität, Preis-Leistungs-Verhältnis, Weiterempfehlungsbereitschaft sowie die Kundenzufriedenheit.

Um das Arbeitgeberimage einer Marke zu ermitteln, wurden den Umfrageteilnehmern folgende Fragen gestellt:

„Stellen Sie sich vor, Sie befänden sich auf Jobsuche (oder helfen einem Freund bei der Jobsuche). Für welche der folgenden Marken wären Sie STOLZ zu arbeiten? Gehen Sie davon aus, dass Sie sich auf eine Position bewerben, die Ihrem aktuellen Job entspricht bzw. auf die Sie sich tatsächlich bewerben würden.“

„Und für welche der folgenden Marken wäre es Ihnen UNANGENEHM zu arbeiten? Gehen Sie davon aus, dass Sie sich auf eine Position bewerben, die Ihrem aktuellen Job entspricht bzw. auf die Sie sich tatsächlich bewerben würden.“

Das ausgewiesene Ergebnis pro Marke entspricht dem Saldo sämtlicher positiver und negativer Bewertungen und wird von uns als „Score“ bezeichnet. Der Score einer Marke kann somit auf einer Skala von -100, sofern alle Befragten ein negatives Bewertungsurteil abgeben, bis +100, falls alle Befragten ein positives Bewertungsurteil abgeben, liegen.

Die Score-Werte wurden auf eine Dezimalstelle nach dem Komma gerundet.

Wenn Sie Fragen zum YouGov BrandIndex haben, können Sie sich unter Angabe Ihrer Kontaktdaten hier mit uns in Verbindung setzen.

Für Siegel-Interessenten:

Siegel-Interessenten können über unseren Partner, das SZ Institut der Süddeutschen Zeitung, mehr Informationen zur möglichen Nutzung des Siegels „Arbeitgeber-Marke 2026“ einholen.

Gemeinsam mit dem SZ Institut prämieren wir zum einen den Erstplatzierten einer Kategorie mit dem Siegel „Beste Arbeitgeber-Marke 2026“. Marken auf den Plätzen 2 bis 5 einer Kategorie können zudem das Siegel „Top Arbeitgeber-Marke 2026“ lizenzieren lassen. Für nähere Details, konkrete Nutzungsmöglichkeiten oder auch den Erwerb eines Siegels steht Ihnen seitens des SZ Instituts Frau Stephanie Weis unter +49 (0) 89 2183 8255 oder alternativ via Mail an stephanie.weis@sz.de als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Für Fragen zur Erhebungsmethodik oder zu konkreten Werten, die wir in dieser Unterlage nicht ausweisen, nehmen Sie bitte mit uns bei YouGov Kontakt auf.

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