Aktuelle Ergebnisse der YouGov Best Brand Rankings 2026
Der Küchengerätehersteller Ninja verzeichnet den zweitstärksten Imagegewinn unter allen in Deutschland getrackten Marken im Jahr 2025. Laut des aktuellen deutschen Improver-Rankings der YouGov Best Brand Rankings 2026 erreicht Ninja einen durchschnittlichen Index-Score von 11,5 im Beobachtungszeitrum Januar – Dezember 2025.
In den Image-relevanten Bewertungsdimensionen des Index (Impression, Recommend, Quality, Value, Reputation und Customer Satisfaction) konnte Ninja damit seinen durchschnittlichen Net Score im Kalenderjahr 2025 um +5 im Vergleich zum Vorjahr verbessern – die zweitgrößte Verbesserung aller ca. 1.500 im YouGov BrandIndex für Deutschland getrackter Marken.
Ninja-Produkte positionieren sich in einer Welt, in der Schnelligkeit und Convenience bei der Ernährung ohne Abstriche bei Qualität und Gesundheit erwartet werden. Die mit Mixer und Airfryer bekannt gewordene Marke des US-amerikanischen Unternehmens SharkNinja umfasst heute ein größeres Sortiment an Küchengeräten.
Mehr als ein Social-Media-Trend: Verbraucher bewerten Ninja zunehmend als qualitativ hochwertig
Um sich von Produktvorreitern wie Tefal und Philips abzusetzen, investiert Ninja massiv in den deutschen Markt; im Jahr 2024 allein mit 700 Mio. US-Dollar in Werbung. Dabei setzt Ninja insbesondere auf Promi-Partnerschaften (u. a. mit David Beckham, Heidi Klum und Judith Rakers) sowie auf Influencer-Marketing, um Ninja-Produkte über authentische Testimonials zu promoten. User-Videos mit Rezepten haben Ninjas TikTok- und Instagram-Kanälen eine Millionenreichweite verschafft.
Die Strategie könnte auch zur höheren Weiterempfehlungsbereitschaft im Index-Score von Ninja in 2025 beigetragen haben (Recommend: 12,6 / +5.5).
Entsprechend der starken Aktivierung der Zielgruppe ist der Gesamteindruck der Marke in der Generation Z am positivsten (Impression: 23,4 im Jahr 2025).
Ninja scheint aber mit mehr zu überzeugen als nur einem guten Bild auf Social Media: In der Elterngeneration (Gen X) steht die Marke für besonders gute Qualität (20,6 im Jahr 2025).
Die positiven Verbraucherbewertungen von Impression und Quality insgesamt sind nicht nur die stärksten Säulen des Index-Net-Scores von Ninja, sie verzeichnen auch den größten Zuwachs im Jahresvergleich (Quality: +7.3, Impression: +6.9).
Vom Markenimage zur Kaufbereitschaft: Ninja schafft die Konvertierung
Laut YouGov Profiles-Daten beeinflusst Werbung mit Prominenten die Kaufentscheidungen deutscher Verbraucher nur gering (17 Prozent vs. 20 Prozent im globalen Durchschnitt der 10 Schlüsselmärkte des Rankings).
Für Ninja blieb es im letzten Jahr allerdings nicht nur bei einem Imagegewinn. Der Marke gelang es, die verbesserte Verbraucherwahrnehmung in eine signifikant höhere Kaufbereitschaft umzuwandeln, und sich im Bewusstsein der Käufer zu etablieren.
Während im Jahr 2024 rund 8,4 Prozent der Deutschen die Marke im Relevant-Set hatten, hat sich der Anteil im Jahr 2025 fast verdoppelt (Consideration: 15,2 Prozent). Auch die Kaufabsicht von Ninja-Produkten stieg von 1,7 Prozent im Jahr 2024 auf 3,9 Prozent im Jahr 2025.
YouGov zeichnet mit den Best Brand Rankings 2026 für Deutschland zehn Marken aus, die 2025 hierzulande ihr Markenimage im Vergleich zum Vorjahr am meisten verbessert haben. Welche anderen Marken es in die Platzierung „Germany Top 10 most-improved“ geschafft haben, lesen Sie in YouGovs Best Brand Rankings 2026 (in englischer Sprache). Die Studie enthält globale Rankings basierend auf insgesamt 28 Märkten sowie lokale Rankings für 10 Schlüsselmärkte: Australien, Frankreich, Deutschland, Indonesien, Saudi-Arabien, Singapur, Spanien, Schweden, Großbritannien, USA.
Methode:
Die Ergebnisse der YouGov Best Brand Rankings 2026 basieren auf über einer Million Online-Interviews in 28 Märkten, die repräsentativ für die jeweilige Bevölkerung ab 18 Jahren durchgeführt wurden.
Die Markenrankings leiten sich aus dem Index-Wert der Marken aus dem YouGov BrandIndex im Beobachtungszeitraum 1. Januar 2025 bis 31. Dezember 2025 ab. Der Index-Wert einer Marke steht hierbei für ihr durchschnittliches Abschneiden in sechs Bewertungsdimensionen: Allgemeiner Eindruck, Qualität, Preis-Leistungs-Verhältnis, Kundenzufriedenheit, Weiterempfehlungsbereitschaft und Arbeitgeberimage. Positive und negative Verbraucherbewertungen auf den einzelnen Bewertungsdimensionen werden vorab miteinander verrechnet (Net Score).
Um sich für YouGovs Best Brand Rankings zu qualifizieren, müssen Marken in mindestens 10 der insgesamt 28 analysierten Märkte getrackt werden. Die Märkte müssen über mindestens 8 Sektoren hinweg getrackt werden. Die analysierten Märkte sind: Ägypten, Australien, Brasilien, China, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Indonesien, Italien, Japan, Kanada, Kolumbien, Malaysia, Mexiko, Niederlande, Norwegen, Philippinen, Polen, Saudi-Arabien, Schweden, Singapur, Spanien, Thailand, Vereinigte Arabische Emirate, USA und Vietnam.
Marken, die über mehrere Sektoren hinweg getrackt werden, werden auf der Grundlage ihrer höchstrangigen Kategorie im Ranking gewertet. Sowohl übergeordnete als auch untergeordnete Marken, wie z. B. Google und YouTube, werden einbezogen, um eine größere Granularität bei der Performance-Analyse zu ermöglichen. Die Marken müssen eine Mindeststichprobengröße von n=300 haben.
Damit sich eine Marke für die Top-Rankings qualifiziert, muss sie mindestens 6 Monate getrackt worden sein. Damit sich eine Marke für die Improver-Rankings qualifiziert, muss sie mindestens 18 Monate getrackt worden sein.
Die Marken der Improver-Rankings werden auf der Grundlage ihrer Indexwerte im Beobachtungszeitraum 1. Januar 2025 bis zum 31. Dezember 2025 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum eingestuft. Die Indexwerte werden auf die nächste Dezimalstelle gerundet, und die Rangfolge anhand dieser gerundeten Werte ermittelt. Die Marken werden anhand der Veränderung ihrer Indexwerte im Vergleich zum Vorjahr eingestuft. Bei gleicher Veränderung werden die aktuellen Werte als sekundäre Metrik zur Bestimmung des Rangs herangezogen.
Marktspezifische Analysen folgen der gleichen Methodik, basieren aber ausschließlich auf den Antworten der Befragten im jeweiligen Markt.
Definition der Generationen: Gen Z (1997-2012), Millennial (1981-1996), Gen X (1965-1980), Boomer+ (vor 1964).

