YouGov Shopper Daten zum Tag der Pistazie:

Ob als viraler Food-Trend in Form von Dubai-Schokolade oder ganz klassisch als Snack: Pistazien stehen bei Verbraucherinnen und Verbrauchern hoch im Kurs. Aktuelle YouGov Shopper-Daten rund um den Tag der Pistazie am 26. Februar zeigen: Pistazien liegen im Handel im Trend, die Umsätze mit Pistazienprodukten steigen. Besonders gefragt sind sie als Snack zwischendurch.

Der Umsatz mit Pistazienprodukten im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) hat sich in den vergangenen Jahren mehr als verdoppelt: Von 170 Millionen Euro im Jahr 2021 stieg er auf 374 Millionen Euro im Jahr 2025 – ein Plus von 120 Prozent. Allein 2025 legte der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 48 Prozent zu. 53 Prozent der Haushalte kauften 2025 mindestens ein Pistazienprodukt – ein deutlicher Hinweis auf die breite Marktdurchdringung.

Besonders stark beschleunigt hat sich das Wachstum seit 2024. Ende Dezember 2023 nahm der Trend um die sogenannte Dubai-Schokolade global Fahrt auf, Ende 2024 folgte die Markteinführung der „Dubai Style Chocolate“ von Lindt in Deutschland. Entsprechend wurde das Umsatzwachstum 2024 vor allem durch Tafelschokolade, aber auch durch süße Brotaufstriche und Pistazien als Nussprodukt getrieben. 2025 zeigten sich erneut starke Impulse für schokoladennahe Pistazienprodukte: Die drei Kategorien mit dem höchsten prozentualen Umsatzwachstum gegenüber 2024 waren Schokoriegel (+192 Prozent), Tafelschokolade (+175 Prozent) und Pralinen (+142 Prozent).

Beim Blick auf die Käuferstruktur zeigt sich: Der Pistazien-Trend zieht sich durch alle Altersgruppen. Die höchste Käuferreichweite sowie den größten Umsatzanteil erzielen Haushalte, in denen der Haushaltsführer zwischen 25 und 54 Jahre alt ist. Damit wird das Wachstum vor allem von Millennials und der Generation X getragen, also von Haushalten mit hoher Alltagsrelevanz für Snack-, Dessert- und Impulskäufe.

In einer aktuellen YouGov Befragung geben 45 Prozent der Deutschen an, Pistazien am liebsten pur zu essen – gesalzen, ungesalzen oder Natur. Weitere 11 Prozent genießen sie vor allem in Eis oder Desserts, 7 Prozent in Süßwaren wie Schokolade oder Riegeln. Gut ein Fünftel (22 Prozent) der Befragten gibt an, keine Pistazien zu konsumieren.

„Unsere verknüpften Shopper- und Befragungsdaten zeigen sehr klar, dass Pistazien längst einen festen Platz im Lebensmitteleinzelhandel erobert haben“, sagt Petra Süptitz, Director Insights & Future Growth bei YouGov bei YouGov. „Für den Handel bietet sich die Chance, das wachsende Interesse gezielt aufzugreifen – etwa mit aufmerksamkeitsstarken Platzierungen und einem Sortiment, das sowohl den klassischen Knabber-Anlass als auch den Einsatz in Süßspeisen oder Desserts bedient. Inzwischen ist der Pistazien-Trend auch in Warengruppen außerhalb von Lebensmitteln angekommen, beispielsweise in der Körperpflege als Duschbad, Gesichtspflege, Shampoo oder auch als Weichspüler. Das ist ein spannender Verlauf, den man oft bei Trends beobachtet – sie beginnen in einem Bereich und diffundieren dann so nach und nach in andere Bereiche.“

Methode

Die Daten der „Frage des Tages“ basieren auf Online-Interviews mit Mitgliedern des YouGov Panels, die der Teilnahme vorab zugestimmt haben. Für diese Befragung am 10.02.2026 wurden insgesamt 2.851 Personen befragt. Die Erhebung wurde nach Alter, Geschlecht und Region quotiert und die Ergebnisse anschließend entsprechend gewichtet. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die Wohnbevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren.

Zusätzlich wurden YouGov Shopper Panel-Daten zur Umsatzentwicklung von Pistazien im deutschen Lebensmitteleinzelhandel im Zeitraum 2021 bis 2025 ausgewertet.

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