Die Preise sind gestiegen – und geblieben. Die Shopper haben ihr Verhalten längst angepasst. Unsere neue Kompaktstudie zeigt, wohin sich die Warenkörbe verschieben, welche Rolle die Handelsmarke dabei übernimmt und wo daraus Wachstum entsteht. Auf Basis real erfasster Einkäufe aus dem YouGov Shopper Panel.
Die Teuerung lässt nach – das Sparverhalten bleibt
Die Preisdynamik der vergangenen Jahre hat sich beruhigt. Das Preisniveau, das sie hinterlassen hat, bleibt jedoch bestehen – und genau daran orientieren sich die Shopper. Was als Reaktion auf eine Ausnahmesituation begann, ist zur Gewohnheit geworden: Packungsgrößen werden verglichen, Warenkörbe umgestellt, Marken gewechselt. Trading-Down ist kein Krisenreflex mehr, sondern eingeübtes Einkaufsverhalten.
Für Markenhersteller und Handel verschiebt das die Ausgangslage. Die Handelsmarke ist längst nicht mehr die günstige Notlösung im unteren Regalfach. Sie ist in Premiumsegmente vorgedrungen, sie greift Trends schneller auf als mancher Markenartikel, und sie entwickelt sich je nach Segment, Kategorie und Zielgruppe sehr unterschiedlich. Wer diese Bewegungen nicht kennt, dem drohen Verluste an einen Wettbewerber.
Ein Blick in die Inhalte
Die Studie liefert unter anderem eine Kategorien-Landkarte, die Trading-Up und Mengenentwicklung gegenüberstellt und damit auf einen Blick zeigt, welche Warengruppen unter Druck stehen und welche Spielraum haben.
Sie vergleicht die Entwicklung der Handelsmarken-Segmente von der Preiseinstiegs- bis zur Premiumlinie – und macht deutlich, dass sich hinter einem stabilen Gesamtanteil sehr gegenläufige Bewegungen verbergen können.
Und sie dokumentiert am Beispiel eines konkreten Social-Media-Hypes, wie schnell ein viraler Trend die Käuferreichweite einer Kategorie verändert und warum davon überproportional die Handelsmarke profitiert, besonders bei jungen Shoppern.
Alle Ergebnisse basieren auf tatsächlich getätigten Einkäufen der Panelteilnehmer, nicht auf Erinnerungsabfragen.
