Aktuelle YouGov-Daten zum Thema Imbiss, Fast Food, Döner und Currywurst

Auswärts essen wurde in den letzten fünf Jahren teurer, der Appetit der Deutschen auf einen schnellen Imbiss oder Snack unterwegs ist jedoch ungebrochen.

Laut YouGov Profiles bestellen nach wie vor rund ein Drittel der Deutschen (32 vs. 34 Prozent 2025/2021) mindestens einmal pro Monat Fast Food. Besonders ein Imbiss-Klassiker ist dabei in Deutschland immer beliebter geworden – und das trotz einer überdurchschnittlichen Preissteigerung des Gerichts: der Döner mit Fleisch.

Döner wächst fast doppelt so stark wie der gesamte Außer-Haus-Markt

Daten des YouGov Shopper-Individualpanels zeigen: Obwohl der ausgegebene Preis für einen Döner mit Fleisch zwischen 2021 und 2025 um 47 Prozent gestiegen ist (von durchschnittlich 4,85 € auf 7,11 €), ist die Nachfrage in Deutschland gewachsen.

Während der gesamte Außer-Haus-Markt bei den Bestellungen von Gerichten (Anzahl Trips) ein Plus von 8 Prozent verzeichnete, legte der Döner mit Fleisch um 15 Prozent zu. Damit ist das Gericht fast doppelt so stark gewachsen wie der Marktdurchschnitt.

Sein starkes Wachstum hat der Döner nicht mehr Käufern zu verdanken (-2 Prozent Käufer 2025/2021), sondern einer höheren Nachfrage unter bestehenden Käufern (+17 Prozent Kaufhäufigkeit 2025/2021).

Currywurst wurde weniger oft verkauft als Döner

Im Vergleich: Während die Currywurst zwischen 2021 und 2025 zwar einen Käuferzuwachs von 18 Prozent verzeichnete, stieg die Einkaufshäufigkeit des deutschen Imbiss-Klassikers weniger stark als beim Döner (Currywurst: +12 Prozent Kaufhäufigkeit 2025/2021).

Damit haben die Deutschen im Jahr 2025 durchschnittlich 2,4 mal Currywurst gekauft, und 4,7 mal Döner mit Fleisch.

Junge Generationen besuchen häufiger Schnellrestaurants – und wünschen sich mehr vegetarische Optionen

YouGov-Analysen haben gezeigt, dass Convenience, Snacking und unterwegs essen alltägliche Konsumentscheidungen der jungen Generationen besonders stark beeinflussen.

Laut YouGov Profiles sind Gen Z und Millennials unter den Schnellrestaurantbesuchern deutlich überrepräsentiert.

Dabei steht das Konsumverhalten der Gen Z möglicherweise in Konflikt steht mit ihren Werten und Einstellungen, wie bspw. der Absicht, sich fleischlos zu ernähren: Mehr als die Hälfte (56 Prozent) der Gen Z wünscht sich mehr vegetarische und vegane Optionen außer Haus (vs. 38 Prozent der Gesamtbevölkerung).

Imbissbuden werden laut YouGov Profiles heute von jeweils mehr als ein Viertel der Gen Z und Millennials (28 und 29 Prozent) zumindest gelegentlich besucht (vs. 25 Prozent der Gesamtbevölkerung). Mehr als ein Drittel (32 und 38 Prozent) von ihnen besuchen türkische gastronomische Betriebe (vs. 28 Prozent aller Deutschen), und sogar mehr als die Hälfte besuchen Fast-Food-Restaurants (57 und 51 Prozent, vs. 39 Prozent der Gesamtbevölkerung).

Methode:

Die Ergebnisse entstammen dem Zielgruppensegmentierungstool YouGov Profiles sowie Daten des YouGov Shopper-Individualpanels.

YouGov Profiles basiert auf einer kontinuierlich erhobenen Datenquelle aus fortlaufenden Online-Umfragen mit registrierten YouGov-Panelteilnehmern. Datensätze werden wöchentlich aktualisiert und umfassen jeweils 52 Wochen. Die Erhebung wird nach Alter, Geschlecht und Region quotiert und anschließend entsprechend gewichtet. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die deutsche Wohnbevölkerung ab 18 Jahren. Ausgewertete Datensätze vom Dezember 2022 und April 2026.

Die Daten des YouGov Shopper-Individualpanels basieren auf registrierten Kaufakten der Panelteilnehmer in Deutschland. Ausgewertet wurden die Zeiträume Jahr 2021 – Jahr 2025.

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