Ernährung ist allgegenwärtig: Ob pflanzenbasierte Ernährung, Darmgesundheit, personalisierte Ernährungsdaten oder funktionelle Lebensmittel – Konsumentinnen und Konsumenten werden heute über zahlreiche Kanäle mit Ernährungstrends konfrontiert, von Social Media über Podcasts bis hin zu klassischen Medien.
Doch hinter dieser Vielfalt steckt ein zentrales Spannungsfeld: Ernährungsentscheidungen folgen selten einer einzigen Logik. Gesundheit steht im Widerspruch zu Genuss, Nachhaltigkeit zu Preis, Selbstoptimierung zu Alltagstauglichkeit. Konsumenten agieren mehrdimensional – ihre Bedürfnisse überschneiden sich situativ, statt sich klar voneinander abzugrenzen.
Genau hier setzt die Studie „Nutrition 2026" an: Sie bringt Struktur in die Komplexität des Themas Ernährung – mithilfe überschneidungsfreier Nutrition Profiles und situativ überlappender Bedürfnisscores.
Vier Perspektiven auf das Ernährungsverhalten
Die Studie entschlüsselt Ernährungslogiken entlang von vier Fragestellungen:
- WHO – Wer sind die Nutrition Types? Auf Basis ihrer zentralen Bedürfnisse werden klare, aktivierbare Segmente gebildet und profiliert.
- WHY – Was treibt diese Typen wirklich an? Die Tiefe hinter den Nutrition Types zeigt, welche Motive – etwa Genuss oder Selbstfürsorge – tatsächlich hinter dem Verhalten stehen.
- WHEN – Isst dieselbe Person wirklich immer nach denselben Prinzipien? Die Studie blickt auf unterschiedliche Verzehrsituationen, deckt kontextabhängige Widersprüche auf und zeigt wann welche Bedürfnisse im Vordergrund steht.
- WHAT – Wie unterscheiden sich die Nutrition Types in ihrem Kaufverhalten? Und welche Kategorien und welche Trends kaufen sie, um ihre Ernährungsbedürfnisse zu befriedigen?
Methodischer Studienaufbau
Die Studie basiert auf einem dreistufigen Verfahren: Eine W2B-Befragung im YouGov Shopper Panel erhebt die zentralen Ernährungsbedürfnisse der Konsumenten sowie ihre situativ abhängigen Abweichungen (Feldzeit: April 2026, Vollerhebung im Haushaltspanel).
Auf Basis dieser Daten werden mittels Clusteranalyse klare, überschneidungsfreie Nutrition Profiles gebildet – einfach und direkt aktivierbar. Im letzten Schritt werden diese Profile im YouGov Shopper Panel detailliert analysiert, unter anderem hinsichtlich Kategoriekaufverhalten, EKST-Präferenz, Kaufverhalten im Zusammenhang mit Ernährungstrends wie Protein oder Zucker/Salz, Promotion-Anteil, Marken- versus Handelsmarkenwahl sowie anlassbezogener Bedürfnisscores.
