Ernährung ist allgegenwärtig: Ob pflanzenbasierte Ernährung, Darmgesundheit, personalisierte Ernährungsdaten oder funktionelle Lebensmittel – Konsumentinnen und Konsumenten werden heute über zahlreiche Kanäle mit Ernährungstrends konfrontiert, von Social Media über Podcasts bis hin zu klassischen Medien.
Doch hinter dieser Vielfalt steckt ein zentrales Spannungsfeld: Ernährungsentscheidungen folgen selten einer einzigen Logik. Gesundheit steht im Widerspruch zu Genuss, Nachhaltigkeit zu Preis, Selbstoptimierung zu Alltagstauglichkeit. Konsumenten agieren mehrdimensional – ihre Bedürfnisse überschneiden sich situativ, statt sich klar voneinander abzugrenzen.
Genau hier setzt die Studie „Nutrition 2026" an: Sie bringt Struktur in die Komplexität des Themas Ernährung – mithilfe überschneidungsfreier Nutrition Profiles und situativ überlappender Bedürfnisscores.
Drei Perspektiven auf das Ernährungsverhalten
Die Studie entschlüsselt Ernährungslogiken entlang von drei Fragestellungen:
- WHO – Wer sind die Ernährungstypen? Auf Basis ihrer zentralen Bedürfnisse werden klare, aktivierbare Segmente gebildet.
- WHY – Was treibt diese Typen wirklich an? Die Tiefe hinter den Ernährungstypen zeigt, welche Motive – etwa Genuss oder Selbstfürsorge – tatsächlich hinter dem Verhalten stehen.
- WHEN – Warum handelt dieselbe Person je nach Situation unterschiedlich? Kontextabhängige Widersprüche werden erklärbar – etwa wenn beim Snacken der Geschmack zählt, beim Frühstück hingegen Gesundheit im Vordergrund steht.
Methodischer Studienaufbau
Die Studie basiert auf einem dreistufigen Verfahren: Eine W2B-Befragung im YouGov Shopper Panel erhebt die zentralen Ernährungsbedürfnisse der Konsumenten sowie ihre situativ abhängigen Abweichungen (Feldzeit: April 2026, Vollerhebung im Haushaltspanel).
Auf Basis dieser Daten werden mittels Clusteranalyse klare, überschneidungsfreie Nutrition Profiles gebildet – einfach und direkt aktivierbar. Im letzten Schritt werden diese Profile im YouGov Shopper Panel detailliert analysiert, unter anderem hinsichtlich Kategoriekaufverhalten, EKST-Präferenz, Kaufverhalten im Zusammenhang mit Ernährungstrends wie Protein oder Zucker/Salz, Promotion-Anteil, Marken- versus Handelsmarkenwahl sowie anlassbezogener Bedürfnisscores.
